Kollateralschaden für deutsche Wirtschaft. Die von den USA verhängten Sanktionen gegen Rußland könnten auch heimische Unternehmen empfindlich treffen
Natürlich fragt die Berliner Zeitung nicht, was der Charakter und der Zweck von Sanktionen ist. Natürlich verweist sie nicht darauf, daß Wirtschaftssanktionen immer Unternehmen treffen, sonst wären es keine Sanktionen. Natürlich gibt sie nicht zu bedenken, daß die Sanktionen verhängt werden, weil der Einsatz militärischer Mittel als nicht wünschenswert eingestuft werden. Stattdessen präsentiert die Zeitung sich, unter anderem mit Bezug auf den Putinisten Volker Treier (CDU), eine Reihe schon ziemlich angestaubter Propagandalügen: daß es sich um "protektionistische Maßnahmen" der USA handele, daß die Wirtschaftskrise ihre Ursache im Ölpreis oder gar in den Sanktionen habe, daß sich die russische Wirtschaft wieder erhole.
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